Es war so knapp! Es hat nicht viel zum Sieg gefehlt, aber ich bin auch über den zweiten Platz megahappy.
Nach einer schweren Schulterverletzung und einer verkorksten Saisonen stand die Karriere von Lukas Pachner schon auf der Kippe, doch der Top Athlet aus dem Wiener Landesskiverband arbeitete hart an seiner psychischen und physischen Verfassung. Nach vier Top-8-Resultaten in dieser Saison schaffte er den lange ersänten Podestplatz! Vier turbolente Jahre (COV Saisonen, Studienabschluss, Schulterverletzung) musste er auf diese 2. Platz warten. Genau wie vier Jahre zuvor war die Rennentscheidung hauchdünn. 6 Hundertstel trennten ihm vom Sieger. Erst auf den letzten Metern des großen Finales wurde Pachner noch vom Franzosen Julien Tomas abgefangen und holte damit als Zweiter sein erstes Weltcuppodium in einem Einzelrennen seit Bakuriani (GEO) 2021. Dritter wurde der Franzose Loan Bozzolo.
„Es war so knapp! Es hat nicht viel zum Sieg gefehlt, aber ich bin auch über den zweiten Platz megahappy. Ich habe im Moment ganz einfach meine sieben Sachen beisammen, und dann rennt es einfach. Ich habe gewusst, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ich wieder auf das Stockerl fahren werde. Ich bin geduldig geblieben und heute dafür belohnt worden. Es ist so krass, wie ich mich zurückgekämpft habe und jetzt konstant gute Leistungen zeige“, jubelte Lukas Pachner über seinen insgesamt dritten Einzel-Podestplatz im Weltcup.
Es ist so krass, wie ich mich zurückgekämpft habe und jetzt konstant gute Leistungen zeige
Für die Snowboardcrosser:innen stehen nun mit dem Heimweltcup im Montafon am 21. und 22. März sowie den Weltmeisterschaften im Engadin (SUI) am 28. und 29. März die beiden großen Saison-Highlights auf dem Programm. Gefahren wird da wie dort ein Einzel- und ein Mixed-Teambewerb.